Design & Kollaboration
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Entwürfe, Präsentationen und Erklärvideos entstehen heute im Browser und meistens zu mehreren gleichzeitig. Diese Werkzeuge decken den Alltag von Design- und Marketingteams ab.
Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Figma ist der Standard für Interface-Design und Prototypen, mit einem großen Ökosystem aus Plugins und Design-Systemen. Canva richtet sich an alle, die ohne Designausbildung schnell brauchbare Grafiken brauchen, und punktet mit Vorlagen und Markenkits. Loom ersetzt kurze Meetings durch Bildschirmaufnahmen. Penpot ist die quelloffene Alternative zu Figma und lässt sich selbst hosten, wenn Entwürfe das eigene Netz nicht verlassen sollen.
Zusammenarbeit über Teamgrenzen
Der eigentliche Gewinn entsteht, wenn nicht mehr nur Designer im Werkzeug arbeiten. Kommentare direkt am Entwurf ersparen Feedback-Runden per E-Mail, und ein gepflegtes Komponenten-System verhindert, dass zehn Varianten desselben Buttons entstehen. Achte deshalb auf Gastzugänge und Freigabelinks: Wenn externe Beteiligte einen Account brauchen, kommt das Feedback wieder als Screenshot per Mail.
Versionen, Assets und Übergabe
Kläre früh, wo die Wahrheit liegt: im Design-Tool oder im fertigen Code. Ohne diese Festlegung entstehen Entwürfe, die nie umgesetzt werden, und Oberflächen, die vom Entwurf abweichen. Hilfreich sind benannte Versionen zu jedem Meilenstein, eine nachvollziehbare Ordnerstruktur und ein Export-Weg für Logos und Bilder, den auch Menschen außerhalb des Designteams bedienen können. Wer regelmäßig mit Agenturen arbeitet, sollte zusätzlich klären, wem die Quelldateien am Ende gehören.