Prototypen per Link teilen, ohne Miro-Account
Bisher musste man Board-Zugang vergeben, um einen Prototyp zu teilen. Das ändert sich jetzt: Miro führt Shareable Links für Prototypen ein (Beta). Per Link kann jede:r den Prototyp auf Desktop oder Mobile durchklicken, ganz ohne Miro-Account.
Das vereinfacht typische Feedback-Schleifen erheblich. Client Reviews, User Testing oder ein schneller Stakeholder Check-in funktionieren jetzt ohne Einladungen und Zugangsverwaltung. Link generieren, verschicken, Feedback einsammeln.
Prototypen mit KI verfeinern
Miro baut die KI-gestützte Bearbeitung von Prototypen weiter aus. Mit „Edit with AI" lassen sich Prototypen direkt auf dem Canvas anpassen, ob einzelne Screens oder ganze Flows.
Der Ansatz ist iterativ. Der erste Entwurf muss nicht perfekt sein: Man generiert eine Basis und verfeinert sie Schritt für Schritt mit KI-Unterstützung. Das senkt die Einstiegshürde und verkürzt den Weg zum fertigen Prototyp deutlich.
Flows: Wiederholbare KI-Workflows
Mit Flows lassen sich mehrstufige Arbeitsprozesse als Kette definieren: Ein Schritt füttert den nächsten, etwa von Brainstorming über Prototyping bis zum Research Deck. Jeder Flow kann jederzeit neu gestartet und als Template mit dem Team geteilt werden.
Miro liefert drei vorgefertigte Templates mit:
- Rapid Prototyping, Von der Skizze zum klickbaren Prototyp
- Research Synthesis, Verstreute Research-Ergebnisse zu teilbaren Outputs bündeln
- Innovation Sprints, Business Case mit Reports und Slides erstellen
Flows sind vor allem für Teams relevant, die wiederkehrende Design-Prozesse standardisieren wollen. Statt jeden Sprint bei Null zu beginnen, läuft der bewährte Workflow auf Knopfdruck.
Bessere Erstresultate mit Opus 4.6
Miro hat das zugrunde liegende KI-Modell auf Opus 4.6 aktualisiert. Das Ergebnis: bessere First-Pass-Qualität bei der Prototyp-Generierung. Weniger Nachbearbeitung, schnellere Ergebnisse, und in Kombination mit der neuen Edit-with-AI-Funktion ein spürbarer Fortschritt.