Kunden, Kurse, Tickets und Newsletter in einem System
Die Tanzschule Frieling arbeitet mit einer eigenen Verwaltungssoftware. Sie ist das Rückgrat für alles andere: Website, Ticketverkauf, Videoportal und KI-Kundenbot holen ihre Daten von hier.
Ausgangssituation
Eine Tanzschule ist ein Betrieb mit vielen beweglichen Teilen. Kunden besuchen Kurse, haben Mitgliedschaften oder buchen Privatstunden, zahlen per Lastschrift und kommen zu Partys und Bällen. Dazu kommen Newsletter, Erinnerungen und Rechnungen.
Standardsoftware deckt davon meist nur einen Teil ab, der Rest verteilt sich auf Tabellen und einzelne Tools. Dann steht dieselbe Information an mehreren Stellen, und jede Änderung muss mehrfach gepflegt werden.
Umsetzung
Die Software ist eine Webanwendung auf Basis von Next.js und einer Postgres-Datenbank. Gebaut wurde sie in Etappen: zuerst Anmeldung, Rechte und Kundenstamm, dann Mitgliedschaften, Kurse, Events und Privatstunden, danach die Kommunikation. Seit Mai 2026 ist sie in über 100 Änderungen gewachsen, jede davon klein genug, um sie einzeln zu prüfen.
Das Kommunikationsmodul automatisiert den Kontakt zu den Kunden: Newsletter mit Vorlagen und Zielgruppen, automatische Workflows, SMS und eine förmliche Begrüßung, die sich aus Anrede und Name ergibt. Jede verschickte Mail landet mit Zeitstempel beim Kunden, damit das Team jederzeit sieht, wer was bekommen hat.
Events werden hier gepflegt und über eine gesicherte Schnittstelle auf der Website veröffentlicht. Pro Event lässt sich umschalten, ob der Ticketverkauf über Ticket Tailor oder den eigenen Shop läuft. Weil es um Kunden- und Bankdaten geht, ist die Anmeldung mit zweitem Faktor Pflicht, und zwar nicht nur in der Oberfläche, sondern bis in die Datenbank.
Ergebnis
Die Tanzschule hat ein System, das genau zu ihren Abläufen passt, statt die Abläufe an eine Standardsoftware anzupassen. Jede Information steht an einer Stelle, und alle anderen Anwendungen lesen von dort: die Website mit KI-Kundenbot genauso wie das Videoportal.
Eine eigene Software ist nicht für jeden Betrieb der richtige Weg. Sie lohnt sich, wenn die Abläufe so speziell sind, dass Standardlösungen dauernd Umwege erzwingen. Diese Abwägung machen wir vorher gemeinsam, bevor eine Zeile Code entsteht.
Was drinsteckt
- Kundenstamm mit Mitgliedschaften, Tarifen und SEPA-Mandaten
- Kurse, Privatstunden, Events und Bälle mit Terminreihen
- Newsletter mit Vorlagen, Zielgruppen und Workflows, dazu SMS
- Jede verschickte Mail mit Zeitstempel beim Kunden protokolliert
- Ticketverkauf je Event umschaltbar: Ticket Tailor oder eigener Shop
- Shop-Bestellungen bekommen ihre Rechnung als PDF automatisch dazu
- Rollen: Trainer sehen nur ihre eigenen Privatstunden
- Anmeldung mit Zwei-Faktor, auch auf Datenbankebene erzwungen
RESEND
Resend ist eine moderne E-Mail-Infrastruktur, die speziell für Entwickler konzipiert wurde. Die Plattform ermöglicht den Versand von transaktionalen und Marketing-E-Mails über eine saubere, gut dokumentierte API. Mit offiziellen SDKs für neun Programmiersprachen, darunter Node.js, Python, PHP, Ruby, Go, Java, Elixir, Rust und .NET, lässt sich Resend nahtlos in bestehende Anwendungen integrieren. Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung für React Email, mit der E-Mail-Templates als React-Komponenten erstellt werden können. Dank CLI-Tools, MCP-Server-Integration für KI-Agenten und einer OpenAPI-3.0-Spezifikation eignet sich Resend ideal für moderne Entwicklungsworkflows und Automatisierungen. Die Plattform richtet sich an Entwicklerteams und Unternehmen, die eine zuverlässige, skalierbare und entwicklerfreundliche E-Mail-Lösung suchen.
VERCEL
Vercel ist die Cloud-Plattform für moderne Web-Entwicklung, von der ersten Code-Zeile bis zum globalen Deployment. Mit direkter Git-Integration deployen Teams in Sekunden: Jeder Push erzeugt automatisch eine Preview-URL, jedes Merge landet sofort in Production. Vercel ist die Heimat von Next.js und bietet nativen Support für Nuxt, SvelteKit, Astro und weitere Frameworks. Das globale CDN sorgt für blitzschnelle Ladezeiten weltweit, während Fluid Compute serverlose Funktionen mit flexiblem Ressourcen-Scaling abdeckt. Für KI-Projekte bietet Vercel ein eigenes AI SDK, einen AI Gateway, Sandbox-Umgebungen für isolierte Agenten-Ausführung und programmatisches Feature-Flag-Management per CLI. Die integrierte Observability-Suite überwacht Performance, Web Vitals und Fehler in Echtzeit. Zusätzlich schützt die Plattform Applikationen mit Bot Management, einer Web Application Firewall und DDoS-Schutz. Vercel richtet sich an Entwickler, Agenturen und Engineering-Teams, die schnell, sicher und skalierbar deployen wollen, ohne Infrastruktur selbst zu verwalten.
CLAUDE CODE
Claude Code ist das agentic Coding-Tool von Anthropic, das direkt im Terminal läuft und vollständigen Zugriff auf dein Repository hat. Statt in einem Editor sitzt Claude Code in deiner Entwicklungsumgebung: Es liest Dateien, schreibt Code, führt Tests aus, löst Git-Konflikte und deployed, alles auf Basis natürlichsprachlicher Anweisungen. Besonders stark ist Claude Code bei komplexen, mehrstufigen Aufgaben: Refactorings über viele Dateien hinweg, Debugging mit Kontext aus dem gesamten Codebase, Implementierung neuer Features inklusive Tests und Dokumentation. Claude Code nutzt Anthropics Claude-Modelle und ist damit besonders gut in Code-Reasoning, sicherem Umgang mit Produktionscode und der Fähigkeit, auch unklare Anforderungen sinnvoll umzusetzen. Ein besonderes Merkmal ist die MCP-Integration (Model Context Protocol), mit der externe Tools, Datenquellen und APIs direkt in den Workflow eingebunden werden können.