Zum Inhalt springen

Testen oder personalisieren?

Optimizely, Kameleoon und Wingify, die gemeinsame Plattform von VWO und AB Tasty, sind klassische Experimentier-Werkzeuge: Das Marketing baut Varianten im visuellen Editor, die Entwicklung steuert neue Funktionen über Feature Flags. Dynamic Yield und Insider One kommen aus der anderen Richtung, bei ihnen stehen Empfehlungen und personalisierte Inhalte für Shops im Mittelpunkt, Tests sind ein Baustein davon. Adobe Target lohnt sich vor allem, wenn der übrige Adobe-Stack schon im Haus ist. Kameleoon aus Paris ist die europäische Option, auf Wunsch mit Hosting im eigenen Land.

Ohne Besucher kein Ergebnis

Ein A/B-Test braucht genug Verkehr, sonst entscheidet der Zufall. Bei wenigen hundert Conversions im Monat lassen sich nur große Unterschiede nachweisen, und ein Test sollte mindestens zwei volle Wochen laufen, damit Wochentage und Wochenenden gleich vertreten sind. Wer darunter liegt, kommt mit Nutzerinterviews, Session Replays und einer sauberen Web-Analyse oft weiter als mit einem Testwerkzeug.

Datenschutz mitdenken

Testing-Skripte merken sich, welche Variante ein Besucher gesehen hat, meist in einem Cookie. Dafür brauchst du in der Regel eine Einwilligung. Kläre vor dem Start, was das Tool bei Besuchern ohne Einwilligung tut und ob die Daten in der EU bleiben. Serverseitige Tests umgehen einen Teil dieser Fragen, verlangen aber Entwicklung statt visuellem Editor.