KI-Tools für Unternehmenswissen & Notizen
Verstreutes Wissen zentral durchsuchbar machen, Notizen organisieren und Antworten aus den eigenen Inhalten gewinnen. Diese Tools machen Unternehmenswissen KI-gestützt nutzbar.
GLEAN
Die KI-Suchplattform, die das gesamte Unternehmenswissen über 100+ Apps zugänglich macht.
GEMINI NOTEBOOK (EHEM. NOTEBOOKLM)
KI-Forschungsassistent, der eigene Dokumente analysiert und in Podcasts, Präsentationen und Reports verwandelt.
NOTION
Die All-in-One-Plattform für Notizen, Datenbanken und Kollaboration.
DUST
EU/EWRKI-Agenten aus Paris, die Wissen aus Slack, Notion, Drive und weiteren Tools nutzen.
LANGDOCK
EU/EWRDie EU-gehostete Enterprise-KI-Plattform für Chat, Workflows und Agenten, modellunabhängig.
ANYTYPE
EuropäischNotizen, Wiki und Datenbanken lokal und Ende-zu-Ende-verschlüsselt, aus Zug und Berlin.
LA SUITE DOCS
EU/EWRQuelloffener Editor für gemeinsame Dokumente und Wissen, getragen von Frankreich und Deutschland.
Mehrere Antworten auf dasselbe Problem
Glean durchsucht die Systeme, die ihr ohnehin nutzt, und respektiert dabei bestehende Zugriffsrechte, gedacht für größere Organisationen. NotebookLM arbeitet mit einem abgegrenzten Satz an Dokumenten und antwortet ausschließlich daraus, ideal für die Recherche an einem Projekt. Notion ist eher das Zuhause des Wissens selbst und beantwortet Fragen zu den Inhalten, die dort gepflegt werden. Dust und Langdock, beide aus Europa, gehen über Agenten: Sie binden Slack, Drive, CRM und Wiki an und beantworten Fragen quer über diese Quellen. Anytype und Docs aus La Suite numérique sind die souveränen Alternativen zu Notion, einmal lokal und Ende-zu-Ende-verschlüsselt, einmal quelloffen und von Frankreich und Deutschland getragen.
Ohne Pflege bleibt es beim Suchen
Ein KI-Werkzeug findet nur, was jemand aufgeschrieben hat. Bevor du eines einführst, lohnt eine ehrliche Bestandsaufnahme: Welche Dokumente sind aktuell, welche widersprechen sich, was liegt nur in Postfächern? Kläre außerdem die Rechtefrage vorab. Eine unternehmensweite Suche, die vertrauliche Personalunterlagen ausspielt, ist schnell ein größeres Problem als das ursprüngliche Suchproblem.
Klein anfangen statt alles anschließen
Statt gleich das ganze Unternehmen zu verkabeln, lohnt ein abgegrenzter Bereich: das Onboarding neuer Kolleginnen und Kollegen, die Produktdokumentation oder wiederkehrende Kundenfragen. Dort zeigt sich schnell, ob die Antworten tragen und an welchen Stellen Inhalte fehlen oder veraltet sind. Erst wenn dieser Ausschnitt zuverlässig funktioniert, ist es sinnvoll, weitere Quellen aufzunehmen. Der Nebeneffekt ist oft der wertvollere: Beim Aufräumen fällt auf, wie viel Wissen bisher nur in einzelnen Postfächern lag.