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Drei Werkzeugklassen

Plausible und Pirsch zählen Besuche ohne Cookies und ohne personenbezogene Daten, dafür entfällt in vielen Fällen das Einwilligungsbanner. Sie beantworten die Fragen, die die meisten Websites haben: Woher kommen Besucher, welche Seiten laufen, was wird geklickt. PostHog und Mixpanel sind Produktanalyse mit Ereignissen, Trichtern und Kohorten, PostHog bringt zusätzlich Session Replay und Feature Flags mit. Contentsquare, in dem Hotjar und Heap aufgegangen sind, und Mouseflow zeigen das Verhalten einzelner Sitzungen als Heatmap oder Aufzeichnung. Google Analytics bleibt kostenlos und weit verbreitet, verlangt aber eine Einwilligung und eine sorgfältige Konfiguration.

Weniger messen, mehr lesen

Die meisten Dashboards werden nach dem ersten Monat nicht mehr geöffnet. Lege vorher fest, welche drei Fragen das Werkzeug beantworten soll, etwa: Welche Seiten führen zu Kontaktanfragen? Dann reicht meist das einfachste Tool, und die Auswertung passt in eine halbe Stunde pro Monat. Ein Werkzeug mit hundert Berichten ersetzt diese Fragen nicht, es versteckt sie nur.

Einwilligung oder nicht

Ob du ein Banner brauchst, hängt nicht vom Anbieter ab, sondern davon, ob etwas auf dem Gerät gespeichert wird und ob Daten eine Person erkennbar machen. Plausible und Pirsch kommen ohne aus, PostHog bietet einen cookielosen Modus, Session Replays und Google Analytics brauchen die Einwilligung. Halte die Entscheidung in der Datenschutzerklärung fest und prüfe bei US-Anbietern, wo die Daten verarbeitet werden.