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Baukasten, CMS oder Headless

Jimdo, Webador und Squarespace sind Baukästen: Hosting, Domain und Editor aus einer Hand, an einem Nachmittag online, dafür weniger Freiheit. Jimdo aus Hamburg und Webador aus Eindhoven bringen Shop, Terminbuchung oder Rechnungen gleich mit. WordPress ist das verbreitetste CMS mit dem größten Ökosystem, braucht aber Hosting, Updates und Pflege. Webflow liegt dazwischen, visuell gestaltbar und mit sauberem Code. Storyblok aus Linz ist ein Headless CMS: Inhalte kommen per API, das Frontend baut dein Entwicklungsteam, sinnvoll ab mehreren Kanälen oder Sprachen.

Die Frage hinter der Tool-Frage

Wer pflegt die Seite in zwei Jahren? Wenn du das selbst bist, zählt die Bedienung mehr als die Flexibilität, und ein Baukasten ist die ehrliche Wahl. Ist eine Agentur oder ein Entwicklungsteam dabei, lohnt sich ein CMS oder Headless, weil sich Design, Inhalt und Technik trennen lassen. Teuer wird es, wenn ein Baukasten nach zwei Jahren umziehen muss, weil er nicht mehr reicht. Plane deshalb ein Stück größer, als du heute brauchst.

Mehrsprachig und auffindbar

Für mehrere Sprachen übersetzt Weglot bestehende Websites automatisch und hängt sich an WordPress, Shopify oder Webflow an, mit eigenen URLs pro Sprache. Unabhängig vom Werkzeug gilt: eine Seite pro Thema, sprechende URLs, Titel und Beschreibung pro Seite, Bilder mit Alt-Text. Baukästen nehmen dir einen Teil davon ab, aber nicht die Inhalte.